VDS

Vakuumtechnik für porenarmen Aluminium-Druckguss

Das Chateau Chillonv
Das Chateau Chillonv

VDS jetzt Mitglied der Frech-Gruppe

Gießen unter Vakuum verleiht Aluminium-Druckgussteilen eine feinere Gefügestruktur. Das Eliminieren von Blasen macht die Teile schweißbar und sorgt zugleich für schönere Oberflächen. Deshalb erfährt der Vakuumdruckguss seit Jahren ein stetiges Wachstum. Dass Frech durch die Übernahme des führenden Schweizer Vakuum-Spezialisten VDS seine Angebotspalette abrundet, verstärkt die Technologiekompetenz und untermauert die One-Stop-Shop-Strategie des Unternehmens.

Vakuum-Druckguss stark im Kommen

Seit mehr als 25 Jahren entwickelt und produziert VDS Vakuum Druckguss Service in der Nähe von Montreux am Genfer See Vakuum-Steuerungen und -Anlagen für das Absaugen von Luft und Gasen sowie Hochleistungs-Vakuum-Ventile und Entlüftungsplatten. Ein System aus anerkannt zuverlässigen Komponenten, das weltweit in Gießereien und bei Automobilherstellern im Einsatz ist – auch in Verbindung mit Druckgießanlagen von Frech.

Jahrzehntelange Know-how-Basis

Seit Ende des Jahres 2013 gehört VDS als selbstständiges Tochterunternehmen zur Frech Gruppe. VDS-Produkte sind Schlüsselkomponenten für die Herstellung von porenarmen Strukturteilen sowie von Sichtteilen im so genannten „Oberflächenguss“. Mit der bewährten Vakuum-Technologie offerieren die Schweizer Vakuumspezialisten den Gießereien einen erheblichen Mehrwert. Zumal das Vakuum beim Druckgießen die Porosität verringert und dadurch die Teilequalität verbessert.

Beispiele belegen Synergieeffekte

Welche Synergieeffekte sich aus der Integration von VDS in die Frech-Gruppe ergeben, zeigen die nachfolgenden Anwenderbeispiele von VDS, wenngleich die Namen der Anwender aus Gründen des Datenschutzes nicht genannt werden. Hauptnutznießer der Übernahme sind vor allem die Kunden. Das beginnt bei der barrierefreien Beratung und reicht über die Alles-aus-einer- Hand-Belieferung bis zu Vorteilen beim After-Sales- Service.

Beispiel 1: Autoteile in höchster Qualität

An einem seiner Standorte in den neuen Bundesländern betreibt ein Automobilzulieferer 18 Gießzellen. 14 davon sind VDS-Pro- Vac-Vakuum-Anlagen, die im Zeitraum 1994 bis 2008 gebaut wurden. Der Prokurist des Unternehmens stellt diesen Anlagen ein gutes Zeugnis aus: „In der Funktion sind die VDS-Produkte sehr gut, und dies schon über viele Jahre hinweg.“ Da in seiner Betriebsstätte auch Vakuum-Anlagen eines anderen Herstellers laufen, kommt seinem vergleichenden Urteil besondere Bedeutung zu: „Die VDS-Vakuum-Anlagen sind, im Vergleich zu anderen bei uns eingesetzten Anlagen, einfacher zu bedienen und zudem wartungsfreundlicher.“ Außerdem gefällt dem Anlagenbetreiber, dass seine Gesprächspartner bei VDS „immer ein offenes Ohr haben,“ wenn er „technische Details klären oder eine aus der Praxis geborene Idee kompetent diskutieren will.“

Einfach bedienbare Vakuumtechnik

Mit Blick in die Zukunft äußert das Betriebsmanagement einen Wunsch: „Gussteile werden immer diffiziler und komplexer, weshalb wir davon ausgehen, dass ein immer höherer Anteil im Hochvakuum von mindestens 30 Millibar in der Kavität erzeugt werden muss. Die dafür erforderliche Technik muss jedoch so einfach zu bedienen sein, wie die heutigen VDS-Anlagen.“ Dies betrifft nicht zuletzt eine klare Parametererfassung, eventuell sogar mit Angabe der Absaugmenge. Vor allem aber, dass selbst kleinste Soll-Ist Abweichungen erkannt und angezeigt werden.

Beispiel 2: Fünfzehn Vakuum-Anlagen

Auf langjährige Erfahrungen mit den Produkten von VDS blickt auch ein zweites Unternehmen zurück, das 15 Vakuum-Anlagen mit 30 Ventilen betreibt, und das bereits heute 95 Prozent seiner Produktion mit Vakuumtechnik von VDS gießt.

Entwicklung wird vorangetrieben

Der Leiter der Instandhaltung des Unternehmens sieht sein Unternehmen „ganz vorne bei der Anwendung der Vakuumtechnik. “Diese Einschätzung wird auch durch „die gemeinsame Entwicklung neuer Vakuumventile (im eigenen Werkzeugbau sowie mit der VDS) und deren Erprobung unter Praxisbedingungen“ unterstützt. Ein Projekt habe dem Ventiltyp „Typhoon“ gegolten. Insgesamt hat der erfahrene Instandhaltungsspezialist die Erfahrung gemacht, dass VDS gut zuhört, wenn er Anregungen einbringt und „diese auch annimmt und umsetzt.“

Universell einsetzbare Vakuumtechnik

Aus seiner Verantwortung heraus, die Anlagen möglichst unterbrechungsfrei am Laufen zu halten, gefällt ihm neben der Zuverlässigkeit der VDS-Vakuumtechnik die variable Einsetzbarkeit des Vakuumsystems, auch in Bezug auf ältere Anlagen: „Wir haben noch ein altes Gerät aus dem Jahre 1990 und es läuft immer noch.“ Lediglich auf das eine oder andere Ersatzteil habe er schon mal ein wenig warten müssen.

„Qualität extrem gut“

Der Leiter des Werkzeugbaus des gleichen Unternehmens, der in dieser Funktion mehr als zwei Jahrzehnte lang Erfahrungen gesammelt hat, weist darauf hin, dass alle Druckgießformen mit Vakuum-Ventilen ausgerüstet und von sehr guter Qualität sind: „Die Ventile von VDS sind hochwertig, ob neu oder generalüberholt“, anders ausgedrückt: „extrem gut.“ Dass die Spezialisten von VDS „keine praxisfremden Theoretiker sind, sondern ihm kompetent helfen und zugleich ein Wohlfühl- Klima schaffen“, unterstreicht, wie wichtig im Maschinen- und Anlagenbau ein guter Draht zueinander ist.

Vakuum kann Zykluszeit senken

In die gleiche Kerbe schlägt der Leiter der Technologie des Unternehmens und zeigt auf, warum nicht nur das Vorhandensein von Vakuumtechnik, sondern auch deren Qualität für das Gießen von Hochleistungsprodukten enorm wichtig ist: „Für die Herstellung von verkaufbaren Gussteilen ist das richtige Vakuum mit entscheidend. Außerdem hat ein gutes Vakuumsystem auch positiven Einfluss auf den gesamten Gießprozess und die Gießwerkzeuge. Dadurch ist eine Gießkolbengeschwindigkeit von bis zu 0,5 m/s möglich – ohne Qualitätsverlust.“ Hierzu werden nach seinen Ausführungen parallel auch Druckspitzen innerhalb der zweiten Phase verringert.“

Wenngleich der Vertrieb der ProVac-Vakuum-Anlagen und -steuerungen sowie der Hochleistungs-Vakuumventile und Entlüftungsplatten weiterhin von VDS wahrgenommen wird, stärkt die Akquisition sowohl die Marktstellung von Frech, als auch die von VDS. Denn gebündeltes Know-how setzt in aller Regel technologische Synergieeffekte frei.

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