Doganalar

Erfolg dank Ausbildung und Anlage von Frech

Der Weg von Istanbul nach Bilecik führt über die Bosporusbrücke auf den asiatischen Kontinent. Dort, 250 km von Istanbul entfernt und damit auf halbem Weg nach Ankara, liegt der Produktionsstandort des türkischen Beschlägeherstellers Doganlar – in einer traditionsreichen Seidenstadt. Vielleicht führten die damit verknüpften Traditionen dazu, dass die Produkte des 1985 gegründeten Unternehmens anfangs ausschließlich aus Messingguss
hergestellt wurden – in orientalisch anmutenden Formen aus „edlem Gold“.

Zink ersetzt zunehmend Messing

Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends verlangten immer mehr Kunden Türgriffe und Beschläge aus Zink – kostengünstig und modern im Design. Daraufhin erweiterte Doganlar sein Portfolio und investierte im Jahr 2005 in seine erste Zink-Druckgießanlage aus heimischer Produktion. Doch die Ergebnisse waren ernüchternd. Fast jedes zweite Gussteil wurde von der Qualitätskontrolle verworfen und musste zurück in die Schmelze.

Nach Fehlstart die Notbremse gezogen

Da ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende, zog die Unternehmensleitung die Notbremse. Die Eigenfertigung wurde eingestellt, die Druckgießanlage verkauft und die Teile von Zulieferern bezogen. Doch mit dem inzwischen auf gut 50 Prozent angewachsenen Exportanteil stiegen auch die Qualitätsanforderungen des 250-Mann-Unternehmens. Den geforderten Standards konnten die externen Gießereien teilweise nicht mehr gerecht werden.

Juniorchef wagt einen Neuanfang

Der Juniorchef und Produktionsleiter von Doganlar, Emre Kalfa, traf deshalb eine mutige Entscheidung. Er hatte erkannt, dass die Herstellung von hochwertigem Zink-Druckguss eine Kernkompetenz des Unternehmens werden muss. Einerseits, um von Lieferanten bei Preisen und Terminen unabhängig zu sein und andererseits, um die steigenden Qualitätsansprüche der Kunden zu erfüllen. Alsbald wurde beschlossen, rund ein Jahrzehnt nach dem ersten Versuch, in einem zweiten Anlauf eine eigene Zinkdruckguss-Fertigung aufzubauen und damit sukzessive auch die eigene Fertigungskompetenz. Dabei knüpfte Doganlar an die gemachten Erfahrungen an und entschied sich für die Zusammenarbeit mit Frech. Schließlich musste der Neustart auf jeden Fall erfolgreich verlaufen. Also wurde eine Qualitätsmaschine von Frech gekauft und fünf Gießereimitarbeiter auf die „Frech-Akademie“ in Schorndorf geschickt.

Mit einer DAW 80 aus dem Stand erfolgreich

Dieses Vorgehen führte innerhalb kürzester Zeit zum Erfolg. Kaum
war die Anlage vom Typ DAW 80 installiert und dem Kunden übergeben, wurde nach einer kurzen Anlaufphase eine Gutteilequote
von nahezu einhundert Prozent erreicht. Doganlar holte alle Formen
von den Zulieferbetrieben zurück und produzierte von Anfang an Zink-Druckgussteile mit hoher Oberflächengüte bei erfreulich niedrigem Ausschuss. Die Zufriedenheit über die technischen und
wirtschaftlichen Resultate war so groß, dass Doganlar kurz darauf eine zweite Maschine bestellte: eine Frech Warmkammer-Druckgießmaschine DAW 125F.

Zweite Maschine deckt wachsenden Bedarf

Beide Maschinen produzieren sehr zur Zufriedenheit von Juniorchef
Emre Kalfa: „ Momentan liegt der Zinkanteil unserer Produkte bei 50 Prozent, Tendenz steigend. Unsere nächste Zink-Druckgießmaschine
kommt sicherlich wieder von Frech.“ Ein erfreuliches Dankeschön für das perfekt auf den Kunden zugeschnittene Sorglos- Paket und die vertrauensvolle Partnerschaft.

Erfolgsformel: Das „Rund-um-Sorglos-Paket“

Frech-Vertriebsleiter Jochen Leibbrand hatte dieses Paket geschnürt,
das den Beschlägehersteller zum Erfolg führte. Er betont: „Es geht bei keiner Investition um den Einkauf der billigsten Maschine, sondern um ein langfristig profitables Gesamtpaket, wie das „Rundum-Sorglos-Paket“ von Frech. Zu diesem Paket gehört eine hochwertige Druckgießmaschine, die genügsam ist hinsichtlich
Wartung und Energieverbrauch. Außerdem bedarf es ausgefeilter Werkzeugtechnik und jahrzehntelanger Erfahrung in der Gießtechnologie. Und last but not least der Schulung der Anlagenbetreiber aus erster Hand.“ Ein Blick in den Katalog von Doganlar zeigt die edlen Druckgussteile, die auf den Anlagen von Frech produziert und in 25 Länder exportiert werden: www.doganlar.com.tr

 

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