Zinkteknik

Einbaufertig ohne Nacharbeit

Werk in Bosnien-Herzegowina
Werk in Bosnien-Herzegowina

Einbaufertig ohne Nacharbeit

Wenn für Fahrzeuge, Elektronikprodukte, IT-Systeme und Kommunikationsprodukte – auch der Sicherheit wegen – Zinkdruckguss von hoher Qualität beschafft werden soll, führt der Weg oft in die südschwedische Provinz Småland. Dort hat im kleinen Örtchen Bredaryd, umgeben von sanften Hügeln, sattgrünen Wäldern und kristallklaren Seen, das 1985 gegründete Familienunternehmen Zinkteknik AB seinen Sitz. Dank seines guten Rufs wächst das Unternehmen schnell und hat vor zehn Jahren im bosnischen Mostar ein zweites Werk in Betrieb genommen. Aus den beiden Produk tionsstandorten werden vornehmlich Kunden in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika beliefert. Die beiden Mitinhaber und Geschäftsführer Niclas und Jens Svensson bieten im Interview Einblicke in das Unternehmen.

Worin liegen die besonderen Stärken Ihres

Unternehmens?

Wir bei Zinkteknik haben uns zum Ziel gesetzt, Bauteile soweit wie möglich bereits in der Maschine fertigzustellen. Dies erreichen wir
durch einen hohen Automatisierungsgrad und integrierte Prozessschritte, durch die wir unseren Kunden komplett einbaufertige Teile liefern können. Dank einer eigenen Technologieabteilung sind wir in der Lage – über das reine Druckgießen hinaus – auch nachgelagerte Prozessstufen abzudecken.

Können Sie diese Aussage präzisieren?

Für die E-Märkte sowie die Computer- und Kommunikationstechnik sind wir hauptsächlich auf der Systemseite aktiv, vor allem mit Abschirmungen und mechanischen Komponenten. Wir gießen Teile und entgraten diese, vernickeln, versilbern oder vergolden die Oberflächen und bringen EMV-Schichten direkt auf die Zinkteile auf. Außerdem bieten wir unseren Kunden in den Bereichen Montage und Verpackung Mehrwerte.

Lässt das darauf schließen, dass Sie hauptsächlich anspruchsvollen Zinkdruckguss produzieren?

Ja, natürlich. Die von uns für den Fahrzeugbau gefertigten Teile besitzen zu einem erheblichen Teil Sicherheitsrelevanz. Dazu zählen Teile für Sicherheitsgurte, Airbags und Autositze. Bei der Oberflächenbehandlung setzen wir übrigens ausschließlich Chrom 6-freie Beschichtungen ein und sind mit beiden Werken natürlich auch ISO/TS-zertifiziert. Kunden aus dem Baunebengewerbe und dem Maschinenbau schätzen aber auch unsere Zinkschule “Think Zink” und unsere Unterstützung bei der Produktentwicklung. Dass wir einbaufertige Teile liefern, fertig pulverlackiert, vernickelt oder verchromt, liegt auch in diesem Marktsegment voll im Trend.

Südschweden ist verkehrstechnisch hervorragend mit dem europäischen Festland verbunden. Warum wurde dann das Werk in Bosnien-Herzegowina aufgebaut?

Dies hängt sowohl mit Mitarbeiterressourcen und Kosten zusammen, als auch mit der Optimierung unserer Logistikkette. Viele Kunden erreichen wir von Mostar aus noch schneller und sicherer als von unserem Stammwerk aus. Außerdem können wir mit zwei Standorten größere Projekte mit höherer Versorgungssicherheit abwickeln.

Was gefällt Ihnen an den Maschinen von Frech

und der Zusammenarbeit mit uns besonders?

Die Zahlen sprechen für sich: In den beiden Werken läuft die Produktion auf 21 Warmkammer Druckgießmaschinen der Marke FRECH. Die langjährige Zusammenarbeit fußt auf dem uns gebotenen Gesamtpaket aus Maschinenqualität, Spitzentechnologie, Innovation, Service, Schulung und Automation. Aber auch der offene Wissensaustausch zwischen Frech und Zinkteknik gehört dazu. Anfangs gab allein die Produktqualität den Ausschlag, Maschinen von Frech zu kaufen. Andere Hersteller von Druckgießmaschinen haben in der Zwischenzeit qualitativ aufgeholt, aber Frech hat unserer Ansicht nach weiterhin die Nase vorn. Neben der hervorragenden Teilequalität besticht Frech durch seine Service- und Schulungsabteilung. Wir hoffen, dass Frech dem Wissenstransfer weiterhin einen hohen Stellenwert einräumt.

Zum Maschinenpark von Zinkteknik gehört eine

über zehn Jahre alte Warmkammer-Druckgießmaschine

vom Typ DAW 80E. Erfüllt diese

auch heute noch Ihre Anforderungen?

Diese Maschine zählt nach wie vor zu den Besten bei der Produktion von schwierigen Druckgussteilen. An der Zusammenarbeit gefällt uns aber auch, dass Frech uns gut zuhört, wenn wir an einer Maschine Verbesserungen oder Leistungssteigerungen erzielen wollen. Oft lassen sich ja bereits durch punktuelle Umbauten bzw. Nachrüstungen erhebliche Vorteile erreichen. Sehr zufrieden sind wir außerdem mit dem After Sales Service und dem Online-Support, den wir gerne nutzen. Hier verbindet sich ein Techniker aus dem Stammhaus in Schorndorf online mit unserer Maschine. Meist lässt sich ein aufgetretenes Problem so ganz schnell lösen, ohne einen Technikereinsatz in einem unserer beiden Werke.

 

 

 
 

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Lange Durchlaufzeiten, die Suche nach Teilen für die Produktion, Wartezeiten vor der Lackiermaschine, viel Nacharbeit aufgrund von Fehlern – all diese bei Maschinenbauern alltäglichen Probleme sollte es bei Frech künftig nicht mehr geben.

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